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Euregioverlag - Kassel & Region, Kunst & Kultur
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Eichel, Hans und Skorka, Andreas
Kassel heute today hoy bugün сегодня
Fünfsprachiger Kassel-Bildband mit eindrucksvollen Fotos



Herausgeber: Hans Eichel und Andreas Skorka



Umfang: 208 Seiten mit 225 Fotos, vierfarbig, Fadenheftung

mit Übersichtskarten Kassel und Umgebung



Format: 20 x 28 cm

Fünfsprachig: Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch und Russisch



euregioverlag 2012

ISBN: 978-3-933617-50-7



„Kassel heute“ zeigt aktuelle Fotos der documenta Stadt mit kurzen, aussagekräftigen Texten des ehemaligen Kasseler Oberbürgermeisters Hans Eichel. In acht Kapiteln steht alles wichtige über die documenta-Stadt: Attraktionen, Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Kindheit und Jugend, Kassel genießen und auch die Kasseläner, Kasselaner und Kasseler fehlen selbstverständlich nicht.

Preis: 14.90 €
(Preis inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten)
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Rezensionen
„Das Buch beeindruckt v.a. durch die vielen Bilder, mit deren Hilfe man in die entlegensten Winkel Kassels und in alle Lebensbereiche einer funktionierenden und florierenden Metropole eintauchen kann. Dazu schrieb Hans Eichel einige kurze Texte, die in fünf Sprachen, u.a. Übersetzung in englisch, spanisch und türkisch, abgedruckt wurden. Das Buch wurde unserer Sektion vom Herausgeber Andreas Skorka, Mitglied unserer Sektion, freundlicherweise überlassen." (Helene Worbes, Deutscher Alpenverein)
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KASSEL heute today hoy bugün



Erstmalig ist nun ein aufwändig gestalteter Kassel Bildband mit Texten in fünf Sprachen erschienen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Russisch und Türkisch. Die stimmungsvollen Fotos von Peter Bräutigam zeigen neben den Attraktionen eine bunte Stadt mit Menschen aus aller Welt, die hier ihre Heimat gefunden haben.



Kassel genießen



„Kassel heute“ zeigt aktuelle Fotos der documenta Stadt mit kurzen, aussagekräftigen Texten des ehemaligen Kasseler Oberbürgermeisters Hans Eichel. In acht Kapiteln steht alles wichtige über die documenta-Stadt: Attraktionen, Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Kindheit und Jugend, Kassel genießen und auch die Kasseläner, Kasselaner und Kasseler fehlen selbstverständlich nicht.



„Kassel ist heute die dynamischste Großstadt Deutschlands, so das Ergebnis des achten wissenschaftlichen Städterankings im Jahr 2011. Das heutige Kassel hat eine neue, noch junge Identität und neues Selbstbewusstsein. Dieses zu beschreiben, in Worte zu fassen und in Bildern zu veranschaulichen, damit alle, die hier leben, ihren Freundinnen und Freunden in der ganzen Welt zeigen können, wo sie wohnen, arbeiten und nicht zuletzt auch, wo und wie sie Kassel genießen, darum haben wir dieses Buch gemacht,“ so die Herausgeber der Edition.



Kasseläner

Kassel heute aus der Sicht der Mitwirkenden



Hans Eichel

Lebt seit seiner Geburt im Jahre 1941 in Kassel. Von 1975 bis 1991 war er Kasseler Oberbürgermeister.

„Kassel ist meine Heimat, weil meine Familie und die meisten meiner Freunde hier leben. Kassel hat ein sehr reiches und vielfältiges Kulturleben und einen weltoffenen, toleranten und neugierigen Geist.“



Benjamín Elizalde Baztán

Geboren 1946 in Miranda de Arga (Navarra), Spanien. Bis 2007 Lehrer für Spanisch im muttersprachlichen Unterricht und im Regelunterricht. Lebt seit 1975 in Deutschland, seit 1983 in Kassel. Vizepräsident der Deutsch-Spanischen Gesellschaft Nordhessen e.V.

„Kassel ist die Stadt, in der ich ohne Angst einschlafen kann und auch in Ruhe aufstehen kann“.



Ilana Katz

Geboren 1962 in Riga/Lettland. Hochschulabschluss in Biologie an der Lettischen Staatlichen Universität. Verheiratet, zwei Kinder. Mit der Familie seit dem Jahr 2000 in Deutschland. Unternehmerin. Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Kassel.

„Ich wohne seit zehn Jahren in Kassel, und an Kassel gefällt mir, dass es keine große Stadt ist. Kassel ist eine sehr gemütliche Stadt mit besonderen Menschen, die gutmütig und ohne Gleichgültigkeit sind. Das wichtigste an Kassel für mich sind die Menschen und ihre Freundlichkeit.“



Kamil Saygin

Geboren 1948 in Kireli, Türkei. Lebt seit 1969 in Deutschland, seit 1973 in Kassel. Studienabschluss als Diplom-Ingenieur in Kassel. Lehrer für Türkisch im muttersprachlichen Unterricht. Gehört zu den Gründungsmitgliedern des Ausländerbeirats Kassel, dessen Vorsitzender er seit 1992 ist.

„Die Türkei ist mein Land, aber Kassel ist meine Heimat“.



Eva Schulz-Jander

wurde in Breslau geboren und immigrierte mit ihren Eltern in die USA. Sie promovierte 1965 über Paul Valéry und lebt seit 1967 in Kassel. Sie ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kassel und Mitglied im Präsidium des Deutschen Koordinierungsrats (DKR) sowie Dozentin an der Volkshochschule Region Kassel.

„Ich lebe gern in Kassel, weil es eine Stadt der offenen Türen ist, in der es sich frei atmen lässt. Eine dynamische Stadt, die sich aber auch ihrer Vergangenheit mit all den lichten und dunklen Zeiten stellt und sich erinnert.“



Andreas Skorka

Geboren 1948. Lehrer im Ruhestand. Lebt seit 1973 in Kassel. Präsident der Deutsch-Spanischen Gesellschaft Nordhessen e.V.

„Meine Eltern wurden vertrieben aus Schlesien. Ich bin geboren in Recklinghausen, aufgewachsen im Taunus, zur Schule gegangen in Limburg. Meine Heimat ist Kassel. Ich könnte mir nur wenige Orte vorstellen, an denen ich dauerhaft lieber leben möchte.“



Realisiert werden konnte der Bildband durch die Unterstützung folgender Unternehmen: Flughafen Kassel-Calden, Hübner GmbH, K+S AG, Kasseler Sparkasse, Mercedes-Benz Werk Kassel, SMA Solar AG, Städtische Werke AG Kassel und die Wintershall Holding GmbH





Inhalt
Vorwort
Vorwort



Kassel ist heute die dynamischste Großstadt Deutschlands, so das Ergebnis des achten wissenschaftlichen Städterankings im Jahr 2011. Das ist eine neue Entwicklung: Die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges hatten eine Stadt in Trümmern und tiefen Selbstzweifeln hinterlassen.

Das heutige Kassel hat eine neue, noch junge Identität und neues Selbstbewusstsein. Dieses zu beschreiben, in Worte zu fassen und in Bildern zu veranschaulichen, damit alle, die hier leben, ihren Freundinnen und Freunden in der ganzen Welt zeigen können, wo sie wohnen, arbeiten und nicht zuletzt auch, wo und wie sie Kassel genießen, darum haben wir dieses Buch gemacht.



Foreword

According to the results of the eighth scientific city rankings in the year 2011, Kassel is Germany’s most dynamic city. This is a new development: the devastation caused by the Second World War left behind a city both in ruins and in deep self-doubt.

However, today’s Kassel has a new, albeit young identity and a newfound self-confidence. We have put together this book in a bid to describe this new Kassel; to put its identity into words and to illustrate it with pictures – so that Kassel’s inhabitants can show their friends from all corners of the globe where they live, work, and last but not least where and how they enjoy spending their time in Kassel.



Prefacio

Kassel es hoy día la metrópoli más dinámica de Alemania, habiendo obtenido el octavo puesto en el ranking científico de ciudades en el año 2011. La ciudad vive un nuevo desarrollo: la devasta dora Segunda Guerra Mundial había dejado la ciudad en ruinas y sembrado un sentimiento de profunda inseguridad.

La Kassel actual tiene una nueva y joven identidad que ha reforzado en gran medida su autoestima. Hemos creado este libro para ofrecer una amplia descripción con textos e imágenes, para que todos los que viven aquí puedan mostarle a sus amigos de todo el mundo dónde viven, trabajan y, no menos importante, dónde y cómo se puede disfrutar de Kassel.



Önsöz

Kassel bugün Almanya‘nın en dinamik büyükşehridir, bunu 2011 yılında yapılan sekizinci bilimsel şehir derecelendirmesinin sonuçları göstermektedir. Bu yeni bir gelişmedir: İkinci Dünya Savaşı‘nın yarattığı tahribat arkasında enkaz

ve kendinden şüphe eden bir şehir bırakmıştı. Bugünkü Kassel‘ın yeni, genç bir kimliği ve yeni bir kendine güveni vardır. Burada yaşayan herkesin dünyadaki

arkadaşlarına nerede yaşadıklarını, nerede çalıştıklarını ve ayrıca Kassel‘ın tadını nerede ve nasıl çıkardıklarını göstermeleri için bu olguyu tanımlamak, kelimelere dökmek ve resimlerle göstermek amacıyla bu kitabı hazırladık.



Вступительное слово

По результатам восьмого исследования и составленного в 2011 году рейтинга Кассель является сегодня наиболее динамично развивающимся крупным городом Германии. Но такая тенденция наблюдается лишь с относительно

недавнего времени. После Второй мировой войны город лежал в руинах, у оставшихся в живых жителей было мало поводов смотреть в будущее с оптимизмом. Сегодняшний Кассель другой – у него новое лицо и

самосознание молодого города. Мы захотели придать идентичности Касселя форму в словах, образах и фотографиях. Чтобы все, кто здесь живёт, смогли показать своим знакомым и друзьям со всего мира, как они живут,

работают и, конечно же, наслаждаются жизнью в нашем городе. Именно поэтому вы сейчас держите в руках книгу о Касселе.



Andreas Skorka

Hans Eichel

Leseproben
Attraktionen in und um Kassel



Unsere Stadtführung beginnen wir mitten in der Stadt, auf dem Friedrichsplatz. Ein sehr großer Barockplatz, in seiner Grundstruktur auch heute noch. Was ihn einzigartig macht: An drei Seiten städtische Bebauung, die vierte, die Ostseite offen zur Landschaft, Abgang zur Karlsaue, dem großen, innerstädtischen Barockpark, dahinter, weit jenseits der Fulda, die Höhenzüge der Söhre, des Kaufunger Waldes, der Hohe Meißner. In der Nordostecke des Friedrichsplatzes das Staatstheater aus den 1950er Jahren, daneben, geduckt und zurückgerückt das Ottoneum, der älteste feste Theaterbau auf dem europäischen Kontinent, heute Naturkundemuseum mit vielen interessanten wechselnden Ausstellungen. Anschließend das Gebäude, das dem Friedrichsplatz sein Gesicht und seine besondere kulturelle Bedeutung gibt: Das Fridericianum, das erste Museums- und Bibliotheksgebäude in Europa, ein Zentrum der Aufklärung, heute Ort der modernen Kunst, alle fünf Jahre Zentrum der documenta.

Die documenta, das „Museum der 100 Tage“, das ist jedes Mal Kassel in einem besonderen Zustand: Viel Leben auf und rund um den Friedrichsplatz, mehr als eine Dreiviertelmillion Besucher, Künstler und Kunstliebhaber aus der ganzen Welt, Sprachen aus aller Herren Länder, Genüsse und die Düfte auch exotischer Küchen, die Welt in Kassel. Und die Künste. Nirgendwo gibt es auf so engem Raum so viel moderne Kunst wie hier: Walter de Marias „Vertikaler Erdkilometer“, eines der größten und teuersten Kunstwerke, fast unsichtbar, mitten auf dem Friedrichsplatz. Die erste und die letzte Eiche von Beuys’ großer sozialer Plastik „Siebentausend Eichen“, mitten vor dem Fridericianum. Schütte, Rückriem, Oldenburg, Kirkeby, Gormley, Borofsky, Katase, Brummack und Baumanns Laserinstallation, die jeden Samstagabend Kassels Barockachsen an den Himmel zeichnet: alles im Umkreis von kaum mehr als 500 Metern rund ums Fridericianum. Im gleichen Umkreis alle innerstädtischen Museen: Das Astronomisch-Physikalische Kabinett mit Planetarium in der Karlsaue, die Neue Galerie an der Schönen Aussicht, das Landesmuseum am Brüder-Grimm-Platz, bald das neue Brüder Grimm-Museum und das neue Tapetenmuseum auf dem Weinberg, unmittelbar daneben eine Rarität, das „Museum für Sepulkralkultur“, das Kult und Kultur des Sterbens zum Thema macht, das Stadtmuseum am Ständeplatz, wechselnde Kunst- und Karikaturenausstellungen und das Louis-Spohr-Museum im Kulturbahnhof, das Technikmuseum im Aufbau, in alten Henschelhallen. Und es geht noch weiter: Mit der Straßenbahn von der Innenstadt schnurgerade nach Westen, vier km die Wilhelmshöher Allee entlang, über der im größten Bergpark Europas das klassizistische Schloss, die Kaskaden mit den Wasserspielen und als Schlusspunkt über allem der Herkules thronen – eine einzige riesige barocke Anlage, nie vollendet. Im Bergpark das Schloss mit Antikensammlung und der Galerie Alter Meister, das Schlossmuseum, das Gewächshaus, die romantische Löwenburg-Ruine, griechische Tempelchen und chinesische Gebäude im Geist des 18. Jahrhunderts und gleich nebenan, mitten im Habichtswald, die Nekropole großer Gegenwartskünstler.

Und die anderen großen Parks: Die Karlsaue direkt vor der Innenstadt, barock in der Grundanlage, als englischer Landschaftsgarten vollendet, Wilhelmsthal mit Rokokoschlösschen, mit dem Bergpark Wilhelmshöhe über eine große Barockallee verbunden, und Kassels großer Bürgerpark aus den 1980er Jahren, die Fulda-Aue mit großem See und – statt eines Schlosses – mit dem ersten Behinderten-Sportheim Deutschlands.

Und wer alte, wunderbar restaurierte Fachwerkstädte sehen will, der kann vom Friedrichsplatz aus mit der Regiotram nach Melsungen oder Hofgeismar fahren, mit dem Bus nach Fritzlar mit seinem mächtigen Dom, mit der Bahn nach Wolfhagen oder Hann. Münden: So war auch Kassels Altstadt vor dem Zweiten Weltkrieg. Und wer erleben will, wie sich hier die Märchenfiguren der Brüder Grimm beheimatet haben, der besucht die Sababurg, das „Dornröschen-Schloss“, wandert zum Frau-Holle-Teich auf dem Hohen Meißner, bestaunt Rotkäppchen mit seiner Tracht in der Schwalm oder träumt sich in „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ in Bergfreiheit im Nationalpark Kellerwald, alles kaum mehr als eine halbe Autostunde von Kassel entfernt, alles mit Bus und Bahn erreichbar.

Auch sehr Schwieriges zeigen wir unseren Gästen: Die Orte der Nazi-Greueltaten in unserer Stadt und das ehemalige Konzentrationslager Breitenau vor den Toren, heute eine Gedenkstätte.

Dies alles, und noch viel mehr gibt es zu sehen und zu erleben, in Kassel und um Kassel herum, es reicht glatt für ein Dutzend Besuchswochenenden.

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