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Euregioverlag - Kassel & Region, Kunst & Kultur
Aktuelles
Prof. Karl Oskar Blase in der Künstler-Nekropole beigesetzt
Die Beisetzung fand im kleinem Kreis statt. Sein Sohn Christoph Blase begrüßte die Anwesenden und Dr. Harald Kimpel, der bei Blase studiert hat und später sein Assistent war, würdigte den Künstler: „Wie kein zweiter hat er über Jahrzehnte hinweg die visuelle Kultur der Stadt geprägt“. Zu den bekanntesten Erscheinungen gehören die Arbeiten zu den documenta-Ausstellungen. „Die 4., 5., 6. und 8. documenta“, so Kimpel, „stattete er mit einer Corporate Identity aus. Die Plakate und Logos, die Kataloge und sonstigen Drucksachen wurden jeweils in ein minutiös choreographiertes Gesamtkonzept eingebunden“. In den 60er und 70er-Jahren gestaltete Blase die Plakate des Kasseler Staatstheaters und die Farbgestaltung der blauen KVG-Busse mit weißen Streifen geht auf einen Entwurf von Blase zurück.

Über das Grabmal: Als überdimensioniertes Blatt oder auch als ein auf das Wesentliche reduzierter Baum kann das Grabmal gesehen werden. Die Titelgebung „momentum” lässt den Ausspruch „Moment mal” assoziieren. Ein Kontrast zwischen Tod/Ewigkeit und Augenblick/das sekundenschnelle Augenblinzeln/Moment mal.




Im euregioverlag erschien das Buch "Wollten wir nicht Bilder machen?
Künstlertagebuch eines langen Abschieds".
Zum Buch
Über lange Jahre begleitete Karl Oskar Blase seine Frau Marga auf einem langen, schwierigen Weg ihrer Alzheimer-Erkrankung. Das Tagebuch, das er in dieser Zeit verfasste und die Portraits, mit denen er sich seiner Frau in ihrer Krankheit immer wieder zu nähern verstand, nehmen den Leser gefangen und eröffnen bei aller Tragik überraschende und vitale Einblicke in ein Krankheitsgeschehen, das nicht nur den Patienten verändert. Dieses Bild-Tagebuch ist eine Liebeserklärung an Marga: direkt und ohne oberflächliche Sentimentalität – eine mitreißende, dezente Interpretation der tragischen Realität, flankiert von ausdrucksvollen, zärtlichen Portraits.

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